Das 7. Emmaushof-Jahresfest
am 13. Juli 2003

Mehr Bilder vom Hoffest gibt es in der Fotogalerie.

Am 12. und 13. Juli 2003 fand unser 7. Hoffest mit dem Vers Mt 25,40: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" als Motto statt.

Emmäuse

Unsere Besatzung, die bis dahin auf 6 Mitbewohner gewachsen ist, leistete wirklich Großes im Vorfeld des Festes. Die Außenanlagen wurden in Schuß gebracht, Holz gemacht, aufgeräumt. In der großen Hitze der letzten Monate war dies wie einmal den Turm zu Babel einreißen und wiederaufbauen. Das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen.

 

Mit der Mithilfe von vielen Freunden aus dem Dorf (Übernachtungen, Kuchen- und Salatspenden, Vereinsgeschirr und Kuchentheke) konnte das Fest beginnen. Auch das Wetter meinte es dieses Jahr sehr gut mit uns, vorausgesagte Regenschauer blieben aus.

 

Ingrid und Peter

Der Samstag war mehr für die Emmausgemeinde gedacht, weil diese ja bekanntlich sehr weite Anfahrtswege haben und so für den Sonntag allein nicht kommen können.

die MinistrantInnen

Die anzahlmäßige Beteiligung war nur anfangs etwas niedrig. Doch es war wirklich erstaunlich, als sich unser Grüppchen zum Lobpreis versammelte, wuchs es stetig an der Zahl. Es war wie das heurige Fuldatreffen. Die Zahl sprengte nicht alle Rekorde. Doch wer da war, brachte sich mit ganzem Herzen und Persönlichkeit ein.

 

Der Anfang des Sonntags mit dem Gottesdienst von Pfr. Erhard sprengte dann den Rahmen. Unsere Scheune war wirklich proppenvoll und reichte gerade so aus. Pfr. Erhard hielt einen sehr bewegenden Gottesdienst, der Alt und Jung ansprach. (O-Ton eines kleinen Mädchens neben mir: Der ist aber lustig.) Unser Emmaus-Lobpreis-Duo Peter und Christiane zogen mit ihrer Musik auch alle mit.

in der Scheune

Peter und Christiane

Wir hatten sie in Fulda angesprochen und sie sagten zu. Danach fiel uns erst auf, dass wir zu einer genaueren Absprache nicht einmal ihre Adresse hatten. Doch sie standen zu ihrem Wort und bereiteten mit viel Liebe und Aufwand die Liedzettel vor. Danke an die beiden!

 

Das Mittagessen sprengte ebenfalls unseren Rahmen. Glücklicherweise kamen so viele Kuchen- und Salatspenden an, dass diese reichten. Dank flexibler Fleisch- und Getränkehändler konnte schnell Nachschub an Essen und Getränken besorgt werden. Doch wir freuen uns über diese rege Teilnahme.

 

Besucher

Versammlung

Die Jahreshauptversammlung des Vereins beinhaltete folgende Punkte: Danksagung, Totenehrung, Kassenbericht, sowie einen Jahresrückblick. Die Anstellung von Peter durch den Verein konnte nicht geklärt werden; es wird weiter nach Lösungen gesucht.

 

Danach folgte auf dem Sportplatz das Fußballspiel Emmaushof gegen Gauaschach. Wenn wir auch keine feste Mannschaft mit gemeinsamen Training waren, so schlugen wir uns doch erstaunlich wacker und verloren mit einem guten 7:9. Danke auch an die beiden Gauaschacher Spieler, die unsere Mannschaft vervollständigten und an Erwin, der bei seinen Fotos nahe am Geschehen fast ein paar Bälle abkriegte.

das "große" Spiel

Herzsprechstunde

Derweilen wurden wir auch von der Hot Horse-Ranch in Gauaschach mit Ponyreiten für die Kinder unterstützt.

Ingrid schloss das Fest geistig mit einer Andacht unter dem Thema "Herzsprechstunde" ab. Der Abend klang in Gesprächen mit Freunden aus.

Mich hat es tief bewegt, von wieviel Hilfsbereitschaft dieses Hoffest mitgetragen wurde. Im Vorfeld wurde ich von vielen Leuten angesprochen, die Kuchen und Salat anboten. Bei diesen Angeboten kam so viel Liebe und Annahme herüber, es waren mehr als Spenden, es war vielmehr ein liebevoller Beitrag zu unserem Fest.

Begeisterung

Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken, auch bei den Menschen, die mit ihrer Hilfe im Stillen das Fest erst möglich gemacht haben. Gott hat ihre Hilfe gesehen, auch wenn sie nicht genannt werden wollen. Er möge es ihnen vergelten! Bedanken möchte ich mich auch bei denen, die am Fest aktiv überall mit eingesprungen sind.

Danke an alle!

Eure Iris Weiß

Mehr Bilder vom Hoffest gibt es in der Fotogalerie.

nach oben